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Herzchirurgische Intensivstation 2B
Aufgrund der speziellen Krankheitsbilder und besonderen Behandlungsschemata arbeiten auf der herzchirurgischen Intensivstation mit 25 Betten ausschließlich examinierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen. Von diesen Pflegemitarbeitern besitzt ein hoher Anteil die zusätzliche zweijährige Fachweiterbildung für Anästhesie u. Intensivpflege, die ein hohes Expertenwissen voraussetzt.
Im pflegerischen Bereich arbeiten wir eng mit unseren speziell geschulten Physiotherapeuten und unserer Wundexpertin sowie den anderen chirurgischen und kardiologischen Stationen zusammen. Nach Abschluss der intensivmedizinischen Behandlung verlegen wir die Patienten auf die Station 2A oder 3A.
Um eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung sicherzustellen, bedienen wir uns einer ausführlichen Pflegeplanung und arbeiten nach aktuellsten Pflege- und nationalen Expertenstandards. Ein ausführliches Pflege- und strukturiertes Einarbeitungskonzept neuer Mitarbeiter sorgen für ein hohes Maß an Patientensicherheit.
Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Betreuung frisch operierter Patienten unter Berücksichtigung ihrer individuellen Bedürfnisse. Neben den pflegerischen Tätigkeiten wie Körperpflege und zeitnahe Mobilisation des Patienten gehört auch die Schmerztherapie zu unseren Aufgaben.
Die moderne Ausstattung unserer Patientenbettplätze ermöglicht die Durchführung aller aktuellen Therapieverfahren:
invasive und nichtinvasive Beatmung
invasives und nichtinvasives Monitoring aller Vitalparameter
Elektrotherapie von Herzrhythmusstörungen (Kardioversion, Defibrillation, Schrittmacher)
Beatmung mit NO (Stickstoffmonoxid) bei schweren Formen des Lungenversagens
Einsatz von Rotationsbetten sowie kinetische Therapie wie Bauchlagerung
Organersatztherapien wie:
IABP (intraaortale Ballonpumpe zur Unterstützung des Herzens)
Assistsysteme (Kunstherz)
Kontinuierliche Nierenersatztherapie
ECMO (Herz-Lungen-Maschine)
Alle Untersuchungen und Diagnoseverfahren können bettseitig erfolgen (z.B. Röntgen, Echokardiographie, Bronchoskopie).
Mit diesen Verfahren wird die Behandlung möglicher Komplikationen wie Ateminsuffizienz, Herzinsuffizienz, Rhythmusstörungen, Nierenversagen, Sepsis, neurologische Störungen, Lungenversagen sichergestellt.
Technische Ausstattung:
- 23 Beatmungsplätze mit modernster Beatmungslogistik
- Modernste Monitorüberwachung
- Invasive Druckmessung
- Picco Monitoring
- Rechtsherzkathetermessung
- Dialyseverfahren (Nierenersatztherapie)
- Cell saver zur Bluteinsparung
- Bronchoskopie
- Leberfunktionsmonitoring
Möglichkeiten für:
- Dialyse
- Bluttransfusionen
- Reanimationsmaßnahmen
Kontakt:

Stationsleiterin
Corina Krumpein
Tel: 0351-450 1670
Fax: 0351-450 1680
Email: c.krumpein@
stellv. Stationsleiter
Michael Wolle
Tel: 0351-450 1670
Fax: 0351-450 1680


