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29.08.2018, Dresden

Die Aus- und Weiterbildung nimmt am Herzzentrum Dresden Universitätsklinik einen hohen Stellenwert ein. Dies wurde dem Institut für Kardioanästhesiologie jetzt von der wichtigsten deutschen Fachgesellschaft bestätigt.

Siegel bescheinigt große Expertise beim Schluckultraschall

Privatdozent Dr. Jens Faßl, Chefarzt des Instituts für Kardioanästhesiologie, ist seit vielen Jahren ausgewiesener Experte für den Herz-Ultraschall durch die Speiseröhre. Foto: Robert Reuther 

Das Herzzentrum Dresden Universitätsklinik ist von der deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) erneut als Ausbildungsstätte für die transösophageale Echokardiografie (TEE) anerkannt worden. Privatdozent Dr. Jens Faßl, Chefarzt des Instituts für Kardioanästhesiologie, und dessen Team ist somit zur Aus- und Weiterbildung von Spezialisten auf dem Gebiet des Herz-Ultraschalls durch die Speiseröhre berechtigt. „Ich freue mich sehr über dieses Zertifikat. Es ist wichtig für uns, dass wir nun bis mindestens 2021 Ausbildungszentrum sind. Dies stärkt den Standort als Hochleistungsherzzentrum. Es belegt, dass wir ausgewiesene Experten für die Schluckechokardiografie sind. Davon profitieren nicht nur unsere medizinischen Partner, sondern vor allem unsere Patienten“, so Dr. Faßl.

Für Patienten hat die Schluckechokardiografie mit hochmodernen Echokardiografie-Geräten viele Vorteile. Diese ermöglichen die dreidimensionale Echtzeitdarstellung des Herzens. „Bei Herzoperationen sind uns so beispielsweise völlig neue Analysen der Herzkammern, der Herzklappen und Gefäße möglich. Hochkomplexe Eingriffe am Herzen können damit noch besser geplant und gesteuert werden. Der direkte Blick auf Herzstrukturen und im Herz befindliche Instrumente oder Katheter erlaubt es, Röntgenstrahlung einzusparen und so Untersuchungs- und OP-Zeiten zu verkürzen“, erklärt Dr. Jens Faßl.

Weiterhin sichert diese neue Technologie unsere sehr guten Operationsergebnisse und steht damit im Zentrum einer patientenorientierten Medizin am Herzzentrum Dresden. Der Einsatz der Schluckechokardiografie kann aber auch bei vielen anderen Operationen und bei kritisch kranken Patienten als zuverlässige und sichere Untersuchungsmethode zur besseren Therapiesteuerung verwendet werden.

Aus diesem Grunde haben die beiden Universitätskliniken Carl Gustav Carus und Herzzentrum Dresden bereits seit Anfang dieses Jahres ihre Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Echokardiographie in der Fort- und Weiterbildung intensiviert. Das Team um Chefarzt Dr. Jens Faßl bildet seitdem auch die Anästhesisten des Uniklinikums in dieser Technik fort. „Damit sichert das Siegel auch weiterhin unsere exzellente Zusammenarbeit mit der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie des Uniklinikums und deren Chefärztin Prof. Dr. Thea Koch“, so Dr. Faßl.

Kontakt

Robert Reuther
Referent Unternehmenskommunikation

Telefon: 0351 450 1555
Mobil: 0151 22 98 02 69
robert.reuther@herzzentrum-dresden.com